Malwida von Meysenbug

 


MALWIDA VON MEYSENBUG-GESELLSCHAFT e.V.

Jahrbücher der Malwida von Meysenbug-Gesellschaft e.V.

Vorsitzende: Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer, Virchowstr. 4, 34119 Kassel, e-mail@meysenbug.de
www.meysenbug.de

 

Malwida von Meysenbug wurde am 28.Oktober 1816 in Kassel geboren und verbrachte hier ihre Kindheit. Ihr Vater war Staatsminister des Hessischen Kurfürsten. Sie sympathisierte mit den Idealen der Revolution von 1848 und mußte nach London emigrieren. Dort verdiente sie ihren Lebensunterhalt mit Stundengeben, Übersetzungen und schriftstellerischen Arbeiten. Sie vertrat Mutterstelle an den verwaisten Töchtern Alexander Herzens. Viele bedeutende Persönlichkeiten ihrer Zeit kannte sie und war ihnen geistige Freundin. Es waren in London Johanna und Gottfried Kinkel, Carl Schurz, Alexander Herzen, Giuseppe Mazzini und Giuseppe Garibaldi, und, als Malwida von Meysenbugs Wohnsitze zwischen Paris, Bayreuth und Rom wechselten, Richard Wagner, Friedrich Nietzsche und der damals noch unbekannte Romain Rolland.

Ihr Hauptwerk erschien 1869 zunächst auf französisch, 1876 dann auf deutsch unter dem Titel Memoiren einer Idealistin, es erlebte viele Auflagen und beeinflußte bis in unser Jahrhundert hinein Generationen von Frauen. Sie trat für die Emanzipation der Frau ein, und, um das auch leben zu können, für den Anspruch auf Bildung und Beruf. Sie starb am 26. April 1903 in Rom.

Die Malwida von Meysenbug-Gesellschaft wurde 1984 in Kassel gegründet. Sie hat sich die Erforschung des Lebens und der Wirkungsgeschichte Malwida von Meysenbugs zur Aufgabe gestellt. Sie versucht, durch wissenschaftliches Arbeiten Vorträge und Jahrbücher zu initiieren, aber auch den Fragen der Gegenwart nachzugehen.

Wir sind für Anregungen und Mitarbeit dankbar. Die von der Gesellschaft veröffentlichten Publikationen sind geeignet, Interesse auch bei Freunden zu wecken.

 

 

1. Jahrbuch 1986

Sabine Hering: Annäherung an Malwida von Meysenbug. Chronologische Anmerkungen
Malwida von Meysenbug: Die Emanzipation der russischen Leibeigenen
Sigrun Kraschewski-Stolz: Realität und Idealismus des Weiblichen
Gunther Tietz: Grenzen und Grenzfälle des Selbstbewußtseins der M.v.M.
Karl Fritz Heise: Mein Weg zur Malwida von Meysenbug-Gesellschaft

Kassel 1986. 56 S. Kt. Bibliographie, 6.- EUR

 

2. Jahrbuch 1988

Ursula Wagner: Zur Einführung
Würdigungen M.v.M.s 1903-1916
Gudrun Maierhof: Randbemerkungen zu einer langjährigen Freundschaft. Malwida von Meysenbug und Friedrich Nietzsche
Friedrich Nietzsche an Malwida von Meysenbug
Malwida von Meysenbug an Friedrich Nietzsche
Sabine Hering: M.v.M. und Romain Rolland
Wolfgang Matthäus: M.v.M. aus nationalsozialistischer Sicht. Unbekannte Dokumente zur Rezeptionsgeschichte
Astrid Otto: Bibliographie

Kassel 1988. 95 S. Kt. 6.- EUR

 

3. Jahrbuch 1990

Elfriede Heise: Zu diesem Jahrbuch
Malwida von Meysenbug: ,Die Idee der Emanzipation der Frau erwacht...'
Hannelore Faulstich-Wieland: Streitpunkt Koedukation - Pro und Contra
Sr. M. Ignatia Langela: Ein differenziertes 'Pro Koedukation'
Heidi Scheffel: Koedukation im Sportunterricht
Uta Endres-Dragässer: Interaktion und Kommunikation in der Schule
Malwida von Meysenbug: Frauen
Sabine Hering: ,...in diesem revolutionären Streben nach weiblicher Selbständigkeit'. Anmerkungen zur Hamburger Frauenhochschule
Hannelore Teuchert: Malwida von Meysenbug als Erzieherin Olga Herzens
Wilhelm Treiber: Malwida von Meysenbug und das Erziehungsproblem

Kassel 1990. 63 S. Kt. 6.- EUR

 

4. Jahrbuch 1994

Ursula Wagner: Vorwort
Elfriede Heise: 10 Jahre Malwida von Meysenbug-Gesellschaft
Hannelore Teuchert: Wanderjahre einer Politikerin
Cornelia Wenzel: ,Welch eine bedeutende Frau!' Johanna Kinkel (1810-1858)
Malwida von Meysenbug: Ein Brief Johanna Kinkels. Erste Eindrücke aus London
Hannelore Teuchert: M.v.M. und Cosima Wagner - eine ungewöhnliche Freundschaft
Malwida von Meysenbug: Erinnerungen an Bayreuth
Malwida von Meysenbug: Rom - die letzte Heimat. Häusliche Geschichten
Ursula Kröll: Erinnerungen an Malwida - Ein Besuch bei Germaine Rist inVersailles
Ruth Stummann-Bowert: Ludwig Sigismund Ruhl und Malwida von Meysenbug. Ein Briefwechsel
Ruth Stummann-Bowert: Malwida von Meysenbug und die Demokraten von 1848: Woher sie kamen - wohin sie gingen.
Theodor Althaus - Robert Blum - Julius Fröbel - Gottfried Kinkel - Carl Schurz
Christiane Müller: Uber Marianne Knorrscheidt
Marianne Knorrscheidt: Die Entdeckung
Marianne Knorrscheidt: In memoriam Berta Schleicher (1889-1969)
Sabine Hering: Welch ein Leben! - welch ein Werk! Zum Geburtstag Malwida von Meysenbugs am 28. Oktober 1991
Karin Hollmann: Marie Herzfeld - eine neuentdeckte Briefpartnerin von Malwida
Astrid Otto: Nachträge zur Bibliographie

Kassel 1995. ISBN 3-928172-42-5. 136 S. Kt. 11.- EUR

 

5. Jahrbuch 1996

Elfriede Heise: Vorwort
Ruth Stummann-Bowert: M.v.M. und die ,Hamburger Hochschule für das weibliche Geschlecht'
Ruth Stummann-Bowert: Die politischen und sozialen Erfahrungen M.v.M.s in England (1852-1862)
Hedwig Völkerling: Malwida von Meysenbug und Alexander Herzen im Spiegel der Briefe an ihre Familie
Hannelore Teuchert: Neues zur Emigrantenszene in England (1851- 1861)
William (Wilhelm) von Meysenbug: Brief vom 27. Mai 1852 an seinen Bruder Carl von Meysenbug
Brief vom 20.August 1834 an seine Schwester. (mit Vorbemerkung von Hannelore Teuchert)
Malwida von Meysenbug: Bericht von der Auseinandersetzung mit Bruder William in Berlin
Martin Reuter: Das Interessanteste aus dem Briefwechsel zwischen von Meysenbug und Nietzsche
Martin Reuter: Der Fall Nietzsche-Wagner aus der Sicht Malwida von Meysenbugs
Malwida von Meysenbug: Ein Frauenschwur. (mit einer Nachbemerkung v. Ruth Stummann-Bowert)
Marie Herzfeld: Nachruf auf Malwida von Meysenbug (mit einer Nachbemerkung v. R. Stummann-Bowert)
Ruth Stummann-Bowert: Ergänzung zu Karin Hollmann: ,Marie Herzfeld'
Ruth Stummann-Bowert: Meta Baronin von Salis-Marschlins (1855-1929)
Ursula Kröll, Joachim Kröll: Tagebuchaufzeichnungen. Ein Besuch bei Berta Schleicher in Lenggries (1961). Ein Besuch bei Donna Sofia Bertolini in Florenz (1960)
Elfriede Heise: Nachruf auf Anni Piorreck
Karl-Heinz Nickel: Bibliographische Übersicht

Kassel 1996. ISBN 3-928172-92-1. 230 S. Kt. 14.- EUR

 

6. Jahrbuch 1998

Karl-Heinz Nickel:Vorwort

Ruth Stummann-Bowert: Die Demokratiebewegung von 1848/49 und Malwida von Meysenbug
Malwida von Meysenbug: Eine Reise nach Ostende (1849). Eine Zusammenfassung von Hannelore Teuchert
Andrea Scherer: Politische Aktivitäten und Verfolgung von Frauen um 1848 - zum Beispiel: Mathilde Franziska Anneke (3.4 1817 - 25.11 1884)
Corinna J. Heipcke: Politische Aktivitäten und Verfolgung von Frauen im Vormärz - zum Beispiel: Louise Aston (26.11 1814 - 21.12 1871)
Elke Spitzer: Louise Dittmar (17.9 1807 - 11.7 1884)
Jacques Viard: Malwida von Meysenbug, Gabriel Monod, Romain Rolland und Charles Péguy. Übersetzt von Ulrike Michalowsky.
Vera Leuschner: Malwida von Meysenbug und Franz von Lenbach
Hannelore Teuchert: Ernestine von Meysenbug als Briefschreiberin
Karl-Heinz Nickel: Georg Lobe (1793 - 1857) als Hauslehrer Malwida von Meysenbugs
Beth Muellner: Malwida von Meysenbug: Vergleich der "Memoiren einer Idealistin" mit "Rebel in Bombazine"
Sabine Hering: Malwida von Meysenbug aus der Sicht der modernen Soziologie
Hannelore Teuchert: Elly Heuss-Knapp über Malwida von Meysenbug
Georg Koch: Retterode und die Herren von Meisenbug
Elfriede Heise: Veranstaltungen der Gesellschaft seit ihrem Bestehen Elfriede Heise: Christine Brückner (10.12 1921 - 21.12 1996) Nachruf

Kassel 1999. ISBN 3-928172-87-5. 204 S. Kt. 14.- EUR

 

7. Jahrbuch 2000

Karl-Heinz Nickel: Vorwort
Dr. Ruth Stummann-Bowert: Johann Wolfgang Goethe: Persönlichkeitsideal in Briefen Malwida von Meysenbugs und literarisches Vorbild am Beispiel des Romans Himmlische und irdische Liebe.
Hannelore Teuchert: Goethe, Wagner und Malwida von Meysenbug - ein Versuch.
Wolfgang Kalinowsky: Der Gedankenaustausch über Johann Wolfgang von Goethe im Briefwechsel zwischen Malwida von Meysenbug und Romain Rolland.
Karl-Heinz Nickel: Malwida von Meysenbug - die ‚natürliche Tochter' Johann Wolfgang von Goethes. Ideale Selbststilisierung im Medium der Literatur.
Hannelore Teuchert: Der Briefwechsel zwischen Malwida von Meysenbug und Gabriel Monod aus den Jahren 1866 bis 1868.
Dr. Ruth Stummann-Bowert: Gabriel Monod (1844-1912): Historiker, Pädagoge, Europäer.
Ute Ritter M.A.: Malwida von Meysenbug und das Bedürfnis einer Philosophie.
Karl-Heinz Nickel: Malwida von Meysenbug zwischen Religion und Emanzipation: die Obernkirchner Sache.
Beth Muellner: Abweichen in Anstand: Malwida von Meysenbug fährt Eisenbahn.
Sujit Chowdhury: Rabindranath Tagore: Eine menschliche und künstlerische Herausforderung.
Johanna Ludwig: "... eine höchst gefährliche Dame" Polizeiakten über Malwida von Meysenbug auch im Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden.
Karl-Heinz Nickel: Malwida von Meysenbug in den Protokollen der 15. Polizeikonferenz vom 6. bis 8. August 1860 in Stuttgart.
Dr. Ruth Stummann-Bowert: Eine frühe Rezension der Memoiren einer Idealistin.
Dr. Ruth Stummann-Bowert: Meta Braun oder Malwida von Meysenbug. Anmerkungen zum Roman von Johanna Kinkel Hans Ibeles in London. Ein Roman aus dem Flüchtlingsleben.
Ursula Kröll: Unser Weg zu Malwida - Besuch bei Madame Jeanne Amphoux, I Square Port Roya1 16.5.1967.
Giovanni Praticò: Vorwort zu Giuseppe Mazzini von Malwida von Meysenbug, deutsche Schriftstellerin (Kassel 1816 - Roma 1903).
Elfriede Heise: Veranstaltungen der Jahre 1999 und 2000.

Kassel 2000. ISBN 3-934377-65-3. 208 S. Kt. 14.- EUR

 

8. Jahrbuch 2002. Malwida von Meysenbug zum 100. Todestag 2003
 

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